Kulinarische Weltreise im Klassenzimmer: Ein internationales Frühstück der Fachklasse Ernährung und Gastronomie

Ein Duft von frisch gebrühtem Kaffee, warmen Pancakes und würzigem Börek lag kürzlich in der Luft der Ludwig-Bölkow-Berufsschule. Die Fachklasse aus dem Fachbereich Ernährung und Gastronomie hatte unter der Leitung ihrer Englischlehrkraft Dominic Dietrich ein ganz besonderes Projekt organisiert: ein internationales Frühstück.

Im Rahmen des Englischunterrichts ging es diesmal nicht nur um Vokabeln, sondern vor allem um den Blick über den Tellerrand – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Schülerinnen und Schüler kombinierten ihr fachliches Können aus der Gastronomie mit der kulturellen Vielfalt ihrer eigenen Wurzeln und schufen ein Buffet, das keine Wünsche offenließ.


Von bayerisch-bodenständig bis osteuropäisch-süß

Das Buffet spiegelte die wunderbare Vielfalt der Klasse wider. Neben den deutschen Klassikern – frischen Brötchen, feiner Wurst, Käse und süßer Marmelade – gab es für die Gaumen der Gäste viel Neues zu entdecken:

  • Süße Grüße aus Russland & den USA: Die fluffigen russischen Syrniki (Quarkküchlein) konkurrierten erfolgreich mit goldbraunen amerikanischen Pancakes um den Thron der besten Süßspeise.
  • Herzhaftes aus Südosteuropa: Traditioneller albanischer Lombak und knuspriger türkischer Börek sorgten für eine perfekte herzhafte Note.
  • Frische-Kick: Eine bunte Auswahl an frischem Obst und Gemüse rundete das Angebot ab und sorgte für die nötigen Vitamine am Morgen.

Fachkompetenz trifft auf Teamgeist

Für die Schülerinnen und Schüler der Gastronomie war das Frühstück weit mehr als eine reine Schlemmerpause. Von der Planung über die fachgerechte Zubereitung bis hin zur ansprechenden Präsentation des Buffets lag alles in den Händen der angehenden Profis.

„Es ist faszinierend zu sehen, wie Essen Menschen verbindet“, zog Initiator Dominic Dietrich ein durchweg positives Fazit. „Die Klasse hat hier nicht nur gastronomisches Geschick bewiesen, sondern auch gezeigt, wie gelebte Internationalität und Teamgeist an unserer Schule aussehen.“ Englisch wurde dabei ganz nebenbei als Weltsprache der Gastronomie praktisch angewendet – sei es beim Erklären der traditionellen Rezepte oder beim gemeinsamen Fachsimpeln über die Zutaten.