Abschlussfeier der Ludwig-Bölkow-Schule: „Sie sind die Zukunft“

Die Berufsschule Donauwörth entlässt 349 Absolvetinnen und Absoventen ins Berufsleben.

Die Aula der Ludwig-Bölkow-Schule drohte aus allen Nähten zu platzen – so viele Ehrengäste und Absolventen waren der Einladung von Schulleiterin Anja Behnke zur feierlichen Zeugnisübergabe gefolgt.

Frau Behnke wies in ihren Eröffnungsworten auf die besondere Bedeutung dieses Tages hin, da die Absolventinnen und Absolventen mit dem Abschluss der Berufsausbildung einen wichtigen Meilenstein für ihr weiteres Leben erreicht hätten. Durch das während der Ausbildung erlernte Fachwissen und die erworbenen Tugenden stünden den Abschlussschülerinnen und -schülern nun vielfältige Möglichkeiten, wie die Übernahme von Verantwortung im Betrieb, der Beginn einer Weiterbildung oder gar die Gründung eines eigenen Unternehmens, offen. Frau Behnke danke den Ausbildungsbetrieben, den Lehrkräften sowie den Eltern, Familien und Freunden der nun ehemaligen Auszubildenden für deren Unterstützung und sprach den Absolventinnen und Absolventen ihre Glückwünsche zum erfolreichen Bestehen der Berufsausbildung aus.

Diesen Glückwünschen schlossen sich auch die Grußwortredner an: Volker Zimmermann, der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der HKW Schwaben, riet den Abschlusschülern, sich durch Rückschläge auf dem weiteren Weg nicht entmutigen und verunsichern zu lassen, da sie schließlich die Zukunf seien, und Donauwörths Oberbürgermeister, Jürgen Sorré, stellte fest: „Heute sehen Sie, dass sich all ihre Mühe gelohnt hat“. Stellvertretend für die gesamte Schülerschaft beglückwünschte auch die Schülersprecherin der Ludwig-Bölkow-Schule, Zeynep Sahin, die Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Abschluss. In ihrer kurzweiligen Festrede überbrachte die stellvertretende Landrätin, Frau Gabriele Fograscher, die Glückwünsche von Landrat Michael Dinkelmeier und gab den Abschlussschülern mit auf den Weg, dass der erfolgreiche Abschluss der Berufsausbildung ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben ermögliche, es aber Aufgabe für die Zukunft sei, stets „am Ball zu bleiben“.

Bevor es zum eigentlichen Höhepunkt der Veranstaltung, der Prämierung der schulischen Spitzenleistungen, kam, hatte Verbindungslehrer Thomas Bamberger die Ehre, zwei Schüler mit dem Ludwig-Bölkow-Preis, der von Frau Bölkow-Konschak gestiftet und für außerordentiches ehrenamtliches Engagement verliehen wird, auszuzeichnen. Das Leichtflugzeugbauer-Tandem Mahdi Asadi und Philipp Vandermoeten durfte sich über einen Geldpreis in Höhe von 300,- Euro, einen Pokal, eine Urkunde sowie ein Buchgeschenk freuen. Eine besondere Überraschung hatte noch die Ausbilderin der beiden, Frau Alicia Rösslein, im Gepäck: Der Ausbildungsbetrieb Schempp-Hirth stockte den Geldpreis auf, sodass jeder der beiden Preisträger mit 300,- Euro in der Tasche nach Hause gehen konnte.

Dann war es aber endlich Zeit, die jahrgangsbesten Schülerinnen und Schüler zu würdigen: Johannes Bronnhuber, der Ständige Stellvertreter der Schulleiterin, rief die zwölf Staatspreisträger, die ihre Ausbildung mit der Traumnote von 1,0 abgeschlossen hatten und neben ihrem Abschlusszeugnis auch einen Geldpreis in Höhe von 75,- Euro sowie ein Buchgeschenk erhielten, auf die Bühne. Ebenfalls über ein Buchgeschenk durften sich die sieben berufsbesten Schülerinnen und Schüler freuen und geehrt und mit einer Rose bedacht wurden auch 38 weitere Absolventen, die in ihrem Abschlusszeugnis einen Notenschnitt von 1,50 oder besser erreicht hatten.

Nachdem der tosende und verdiente Applaus für diese schulischen Spitzenleistungen verklugen war, war es an Pfarrer Markus Paulsteiner, den offiziellen Teil der Veranstaltung zu beschließen und die Absolventinnen und Absolventen mit Gottes Segen endgültig aus der Ludwig-Bölkow-Schule zu entlassen.