Auf große Fahrt begaben sich 35 Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen der Fluggerätmechaniker. Erstes Ziel war die Firma Grob Aircraft in Tussenhausen/ Mattsies im Landkreis Unterallgäu. Die Firma fertigt überwiegend Schulungsflugzeuge vollständig aus Faserverbundwerkstoffen bei einer Fertigungstiefe von 80%.
Dementsprechend interessant waren die Einblicke und Erkenntnisse, die die Schülerinnen und Schüler dort gewannen. Gregor Unglert, er ist dort Ausbilder für die in Donauwörth beschulten Azubis, öffnete hierzu alle Tore der Fertigungshallen und führte die Gruppe zusammen mit seinen Azubis über das weitläufige Werksgelände. Neben den großen Laminier- und Endmontagehallen blickten wir auch die manuelle Fertigung, die Zerspanung, in die Schlosserei und in die werkseigene Schreinerei. Eine kleine Flugshow am werkseigenen Flugplatz rundete den dreistündigen Besuch bei Grob Aircraft ab.
Am Nachmittag setzte die Gruppe die Fahrt fort. Es ging an das schwäbische Meer, den Bodensee, ins bayerische Lindau, um die Stadt zu erkunden. Nach einer Nacht in Ravensburg stand am zweiten Tag das Dornier-Museum in Friedrichshafen auf dem Programm. Auf über 6000qm und zusätzlicher Freifläche konnten dort über 400 Exponate und zahlreiche historische Flugzeuge besichtigt werden. Claude Dornier galt als Pionier im Bau von Wasserflugzeugen. Die im Unterricht oft besprochenen Exponate live zu sehen, war für die Schülerinnen und Schüler eine einprägsame und nachhaltige Erfahrung. Nach zwei erfüllten Tagen bei schönem Wetter und guter Laune traten wir die Heimreise an. Organisiert wurde die Tour vom Klassleiter Roman Hübner, begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrkräften Joshua Korn und Konrad Fieger.


