Zwei Schülerin und ein Schüler erhalten den Staatspreis der Bayerischen Kultusministerin
Nach zwei Jahren Vollzeit und 2400 Unterrichtstunden war es endlich so weit: Elf junge Männer und fünf junge Frauen nahmen im Festsaal der Alten Brauerei in Mertingen ihre Zeugnisse und Urkunden in Empfang. Als politische Ehrengäste konnte Anja Behnke, Schulleiterin der Ludwig-Bölkow-Schule, den stellvertretenden Landrat, Martin Stegmair, begrüßen.
In seinen Begrüßungsworten gratulierte er den Schulabgängern auf das Herzlichste und wies darauf hin, dass beide Fachrichtungen in der Zukunft sehr wichtig sein werden. „Sei es der Leichtbau im Faserverbundbereich oder der sparsame Umgang mit Ressourcen im SHK-Bereich, die Zukunft biete genügend Herausforderungen, die es zu meistern gibt“, so Herr Stegmair, der selbst in jungen Jahren eine Technikerweiterbildung absolvierte.
Alle 16 Absolventen sind fortan berechtigt, den Titel „Bachelor Professional für Technik“ zu tragen. Zehn Schülerinnen und Schüler erwarben in den zwei Jahren zusätzlich das Fachabitur.
Für eine Technikerschule ist eine starke Anbindung an Industrie, Handwerk und Hochschulen sehr wichtig. So wohnten Vertreter der Hochschule Ansbach und der heimischen Industrie der Veranstaltung bei. Ein besonderer Gruß galt Herrn Johann Sailer, geschäftsführender Gesellschafter der Firma GEDA, denn er ist zugleich Vorsitzender des Fördervereins und ein großer Gönner der Ludwig-Bölkow-Schule. Ein besonderer Gruß galt Annemarie und Franz Weißgerber von der Firma Carbon-Werke Weißgerber. Die Wallersteiner Hightech-Firma unterstützt die Technikerschule großzügig mit Faserhalbzeugen und leistet einen wichtigen Technologietransfer für die Schule. Der Leiter der Technikerschule Donauwörth, Konrad Fieger, lobte in seiner Ansprache die hohe Motivation und den Zusammenhalt der Schülerinnen und Schüler. Er wünschte ihnen, dass sie wie an der Schule so auch weiterhin im Leben lernen mögen, Menschen ein Gehör zu schenken, die einem Zuspruch und Motivation geben und es gut mit einem meinen. Und er wünschte ihnen auch, diese von Zweiflern unterscheiden zu können.
Ganz Ohr war die Versammlung, als er zum Abschluss seiner Ausführungen im Namen der Technikerschule den Ständigen Vertreter der Schulleiterin, Herrn Johannes Bronnhuber, verabschiedete. Er wird zum 1. August die Schulleitung an einer benachbarten Berufsschule antreten.
Zum Schluss ergriffen die Schülerinnen Ronja Thum und Patricia Porta das Wort. Sie sprachen voller Stolz in ihrer Ansprache über ihren Mut, den eine solche Weiterbildungsmaßnahme erfordert.
Schüler kommen aus Nürnberg und München
Einerseits war es die Schule, andererseits für viele das Leben in Donauwörth, zogen doch viele für die zwei Jahre aus Nürnberg oder München nach Nordschwaben. Schon heute blicken sie wehmütig auf die vergangenen zwei Jahre zurück. Von Herzen bedankten sie sich im Namen aller Kommilitonen bei den Lehrerinnen und Lehrern und wiesen neben der fachlichen Expertise besonders auf das sehr gute Miteinander an der Donauwörther Technikerschule hin. Sie versäumtes es nicht, sich für diese exzellente Rundumversorgung mit kleinen Präsenten bei ihren Lehrern zu bedanken. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von der Gruppe „The Jamming Soals“.

Mit dem Staatspreis der bayerischen Kultusministerin Anna Stolz wurden v. l. Frau Michaela Kaiser und Herr Manuel Rieder (beide Fachrichtung Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik) und Frau Susanne Zahner (Fachrichtung Kunststofftechnik und Faserverbundtechnologie) für hervorragende Leistungen in der Abschlussprüfung geehrt. Die Urkunden übergaben der stellvertretende Landrat Martin Stegmair, Schulleiterin Anja Behnke und der Fachbereichsleiter der Technikerschule, Konrad Fieger.


